HSG 2021

Nach einem Jahr Corona-Pause, so wie es allen erging, war man einfach nur froh wieder Handball zu spielen. Somit gab sich auch die HSGII kein Saisonziel aus.

Umso erfreulicher waren alle wie gut es lief. Endlich zeigten die Jungs, dass Sie seit Jahren ZUSAMMEN spielten und auch die engen Partien gingen meist an die Schützlinge von Peter Prinz.

Nach 8 Spielen befand man sich zwar überraschend, aber weitläufiger Meinung verdient auf dem 1. Tabellenplatz wieder. Wohlwissend, dass die Rückrunde noch deutlich schwerer werden sollte. Und so kam es dann auch. Spiele die 2021 noch mit Bravour gewonnen wurden gingen plötzlich verloren. Leider konnten die Mannen um Donat Ruess in der Rückrunde nur noch 3 Spiele siegreich gestalten. Doch auch dadurch, dass die Konkurrenz immer wieder strauchelte, blieb man bis zum letzten Spieltag im Rennen um die Meisterschaft und um den somit verbundenen Aufstieg in die Landesliga.

Es kann nur einen geben!
„Es kann nur einen geben“. Das weltberühmte Zitat aus Russell Mulcahy‘s Meisterwerk HIGHLANDER brachte im Film mit Hauptdarsteller Christopher Lambert, den Hauptfigur letztendlich den Sieg aller Unsterblichen. Am Sonntag werden entgegen dem Filmende zwar noch alle stehen, doch wird nur ein Team die Meisterschaft und den dazugehörigen Aufstieg in die Landesliga inne haben. Seit Beginn der Saison kraksselt die HSGII unerwartet ganz oben in der Tabelle rum. Andersrum lief es beim SC Lehr. Diese haben sich durch einen Flow in der Rückrunde bis ganz an die Tabellenspitze gespielt.
Das Hinspiel im heimischen Pfleghof endete 33:28 für Langenau II. Ein rasantes Spiel das die Qualitäten beider Teams voll aufzeigte und die Tabellensituation vollends bestätigte.
Daher könnte Hitchcock selbst den Krimi nicht spannender geschrieben haben. Treffen beide nun am letzten Spieltag am Schicksalsberg Ulmer Halle Nord am Sonntag, 24.04. um 17:30 Uhr aufeinander. Wer gewinnt steigt auf. Bei Unentschieden ist es Lehr die jubeln dürfen. Es ist daher angerichtet. „Am Ende aller Dinge“.
Ohne Harz hin oder her, Regen oder Schnee, mit oder ohne Maske… so lasset die Spiele beginnen. Beide werden das Tafelsilber auslegen.
Denn nach dem Spiel werden die Protagonisten versuchen dem Highlander-Soundtrack der Band Queen trotzen um sich wie Connor MacLeod „unsterblich machen“…

Die Veranstalter bitten die Zuschauer wegen des erwartet hohen Verkehrsaufkommen die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Mit der im Vorfeld ergatterten Eintrittskarte darf man nicht umsonst Busfahren. Danke

HCL Vogt - HSG Langenau/Elchingen Männer 2  26: 23

Ohne den geschäftlich verhinderten Topgoalgetter Fabian Dubb reiste die HSGII aber mit vollem Kader nach Vogt. Gut eingestellt und motiviert, standen den Mannen um Trainer Peter Prinz beim HCL Vogt ein schweres Spiel bevor. Das Hatfmittelverbot erschwerte wie gewohnt vieles doch mit geduldigem Spiel wollte man versuchen seit Langem wieder mal ein kleberloses Spiel zu gewinnen. Die Hausherren führten aber ständig. Problem war nicht der Angriff denn man kam auch zu guten Chancen. Hinten spielten die HSGII allerdings 16 Minuten der ersten 30 in Unterzahl. Dies nutzten die Vogter aus und kamen immer wieder zum Torerfolg.

Im Laufe der zweiten Halbzeit merkte aber man den Gästen an, dass trotz der vielen „widrigen Umstände“ hier was drin ist. Man ging sogar hart umkämpft mit 20:21 und 21:22 in Führung. Doch am Ende sollte es heute nicht sein und wieder Mal schaffte es die HSGII nicht ein Team in deren harzfreien Halle zu schlagen, gegen die das Hinspiel Zuhause mit 10 Toren gewonnen wurde. Warum ist das so?

Remis gegen Lustenau und Gerhausen. Dann folgte eine Niederlage bei den Ravensburger Rams. Kurzfristig war sogar die Tabellenführung weg.
Doch gegen den kurzzeitigen Ablöser SC Lehr selbst folgte ein überzeugender 33:28 Heimsieg. Die HSGII entschied, dass beidseitig rasante Spiel schlussendlich verdient für sich. Eine zwischenzeitliche 9-Tore-Führung zeigte wie sehr die Zweite sich Platz 1 wieder zurückholen wollte.

Eine Woche später war dann die akut abstiegsbedrohte TSG Ehingen zu Gast. Die Mannen um Trainer Marko Gegic haben schon die ganze Saison mit Spielerschwund zu kämpfen und sollten auf dem Papier eigentlich kein Stolperstein sein für die Prinz-Truppe. Doch der 27:25 Kampfsieg gelang alles andere als leicht.
Zwar führten die (K)nightblues, bis auf wenige Ausgleichstreffer ständig, konnten sich aber nie entscheidend absetzen.
Doch wie so oft in der laufenden Runde zeigte die HSGII ein sehr reifes und erfahrenes Gemüt, sodass die Punkte auf der Habenseite bleiben. Dies war in den vergangenen Jahren nicht immer der Fall.
Am Samstag, 12.03. gibt es den Doppelpack. Ab 17:45 Uhr kommt es in der Laupheimer Rottumhalle erst zum Bezirksligaduell ehe direkt danach das Württembergliga-Spiel HVRW Laupheim vs. HSG Langenau/Elchingen über die Bühne geht.

HSG Langenau/Elchingen II – HC Lustenau 26:26 (12:12)

Harry Hirsch, Investigativ-Reporter vom Sportmagazin „Handball Illu“, berichtet für Sie live vor Ort…

… und so war das 26:26-Remis ein Gestolper und Gestocher. Rumpelhandball, dein Name sei HSGII. Und Peter Stickel, ein Stehgeiger vor dem Herrn, setzte dem Ganzen mit nur 5 Toren die Krone auf. Quo vadis HSGII?

Auf vielfachen Wunsch, vor allem der Zuschauer aus dem Raum Voralberg, soll in diesem Artikel die Mannschaft der HSGII sehr kritisch hinterfragt werden. Das wollen wir machen als einzige Sportillustrierte im schwäbischsprachigen Raum. Andreas Zawatzki, der Inteams-Co-Trainer unter Chef-Coach Peter Prinz, stellte sich nach dem Spiel:

TV Gerhausen 2 - HSG Langenau/Elchingen 2    32:32

Das Auswärtsspiel der HSGII, die etwas dezimiert zum TV Gerhausen 2 reiste, endete 32:32 (16:19). Davor war in der Partie schon einiges los.
Die hochmotivierten Hausherren gingen prompt in Führung. Insgesamt lag eine Stimmung in der Luft, dass dies kein Spaziergang heute für die Prinz-Truppe werden wird. Der TVG-Hüne Viktor Orchimenko hatte wieder das Visier eingestellt und markierte sofort deren erste vier Treffer. Eine nicht geplante aber notwendige Manndeckung half der HSGII etwas Ruhe hinten rein zu bringen.

HSG Langenau/Elchingen Männer 2 - HCL Vogt  31:22

Es sind komische Zeiten. Zunächst dezimierte die TG Biberach 2 mit Ihrem Rückzug die Bezirksliga Bodensee-Donau auf nur noch 9 Teams, bis danach auch noch der HC Lustenau aus Österreich coronabedingt bis auf weiteres nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen darf.
Um so größer war die Vorfreude auf das Heimspiel gegen den HC Landjugend Vogt. Immer wenn es gegen die Landjugend geht denkt man in Langenau traditionell ans Trogfahren. Doch darauf ließen sich die Mannen von Vogt nicht ein und es wurde mit Handball versucht. Das 0:2 lies kurz Erstaunen in dem zu 7,5% vollausgelasteten Pfleghof zu ehe die HSGII durch Attacke-Handball bis auf 11:4 stellte. Bis zur 20. Minute erhöhte man sowas vom mal gierig auf 14:6 ehe ein lautes Schnalzen die Halle zum Erstummen brachte.

Das letzte Spiel der HSGII war nichts für schwache Nerven. Nach mehrfachem 4 Tore-Rückstand ergatterte man sich noch ein 26:26 und bei zwei Sekunden mehr auf der Uhr hätte Samuel Bosch per Weitwurftor sogar noch den Siegtreffer markiert. Somit ist die HSGII weiterhin Tabellenführer. Um diese Position aber weiter inne zu halten muss nachgelegt werden. Am Samstag, 22.01. um 18:15 muss die Prinz-Truppe an den Blautopf.

HSG Langenau/Elchingen Männer 2  - HV RW Laupheim 2  29:25

Den 4. Sieg in Folge konnte die HSGII am Samstag gegen den Tabellennachbar vom HV RW Laupheim 2 mit 29:25 (15:13) einfahren. Insgesamt ein Spiel, dass die meiste Zeit von beiden Teams offen gestaltet wurde. Die Gäste treten diese Saison mit einer jungen hungrigen Truppe auf, welche sehr schwer zu bespielen ist.