Das letzte Vorrundenspiel wurde, nach 5 Auswärtspartien in Serie, mal wieder Zuhause angegangen. Gegen einen derzeit dezimierten SC Lehr hatten die Mannen um den wiedererstarkten Ph. Lenz (7 Tore) über 60 Minuten keine Probleme zu dominieren. Am Ende stand ein ungefährdeter 34:20 (21:8) Sieg auf der Anzeigetafel.
„Philipp verdient bei uns so viel Fahrt- und Einsatzgeld, ich musste ihn lt. Vorstand spielen lassen“, wird ein sichtlich erleichterter Thomas Englisch zitiert.
Eine Woche später hatte die 2. Männermannschaft wieder die Stollenschuhe geschnürt und es ging sofort in die „Rückrunde“ gegen den Tabellendritten SG Ulm/Wiblingen.
Nicht Mal 4 KWs ist das Hinspiel in Söflingen bei Ulm gegen Wiblingen (??!) her, das die HSGII elhamdülillah nur mit 6 Tore (26:20) verloren hatte. (Wir berichteten).
Darum hatte man sich ausschließlich vorgenommen, den direkten Vergleich gegen die Südulmer für sich zu entscheiden.
Das ging von Beginn an auf. Nach 15 Minuten führten die Hausherren von der Nau mit 8:2. Dabei waren auch noch viele Angriffe bei der HSGII, die nicht ordentlich ausgespielt wurden.
Die SGUW fand kaum ein Mittel um zum Torerfolg zu kommen, da die Defensive bombenfest stand und eS. Bosch im Tor einige Versuche entschärfte.
Darauf folgte durch Zücken des Tempos, 2. Donauwelle und schnelle Fitte, eine Erhöhung auf 14:5. Leider hatten die Langenauer kurz vor dem Pausenpunsch leichte Unkonzentriertheiten und die Truppe um den heute in den Flitterwochen verweilenden Bodschafter Andreas hielt sich mit 15:9 im Spiel.
Mitte der 2. HZ hatte „d Spaß wieder a Loch“ ! die HSGII machte Ernst und ein 10 Tore Vorsprung wurde herausgespielt. Kreisverläufer Pascal Märkle stellte mit einer Ivano Balic-Gedächtnis Körpertäuschung auf 29:19. Der Gegenspieler steht wohl heute noch auf dem Feld und sucht PM11.
Danach dümpelte das Spiel bis zum 34:26 Endstand etwas vor sich hin. Doch beide Mannschaften konnten damit zufrieden sein. Wiblingen verhinderte eine eigentlich verdient epische Niederlage und die HSGII schaffte es den Direkten Vergleich für seine Farben positiv zu gestalten.
Ein Sieg der das nächste Match urplötzlich ungewollt zum Spitzenspiel macht. Denn am 22.12.2018 um 20 Uhr muss die WL-Reserve in Voralberg beim Handballclub Bösch Bauen & Wohnen Lustnow ran. (34:31 Sieg im Hinspiel) Bei einem möglichen Erfolg in AUT geht die HSGII mit dem derzeitigen Relegationsplatz 4 in die Winterferien. Was bei der wohl verrücktesten Bezirksliga-Saison seit dem Aufstieg so viel aussagt, wie das mit diesen Reissack im China, oder so in etwa.

Aufstellung:

Tor: Bosch
Dubb 6, Stickel 5, D. Ruess 5/2, Zawatzki 4, Kloss 4/1, Rukavina 3, Lenz 3, Renz 2, Schönefeldt 1, Märkle 1, Dürr, Zettelmeier