TSV Lindau - HSG Langenau/Elchingen Männer 2 16:30
Die HSG Langenau/Elchingen 2 musste am Samstagabend beim TSV Lindau eine deutliche 16:30-Niederlage hinnehmen. Nach einer noch einigermaßen ausgeglichenen ersten Halbzeit und einem 9:12-Rückstand zur Pause brach die Zweite im zweiten Durchgang offensiv komplett ein. Am Ende stand eine Niederlage, die vor allem aufgrund der eigenen Abschlussschwäche deutlich ausfiel.
Dabei erwischte die HSG keinen schlechten Start. Lindau legte zwar von Beginn an eine harte Gangart an den Tag. Über weite Strecken war das Angriffsspiel des TSV allerdings recht überschaubar. Das größere Problem lag jedoch auf der anderen Seite des Spielfelds: Die HSG ließ zahlreiche gute Möglichkeiten liegen. So konnte die Zweite aus einer durchaus ordentlichen ersten Halbzeit zu wenig Kapital schlagen. Beim 9:12 zur Pause war die Partie noch längst nicht entschieden.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich allerdings ein anderes Bild. Während Lindau seinen Vorsprung Tor um Tor ausbaute, fand die HSG offensiv kaum noch Lösungen. Zu viele Angriffe blieben ohne Ertrag, dazu kamen technische Fehler und weitere vergebene Chancen. Lindau nutzte die Schwächephase konsequent aus und zog innerhalb weniger Minuten deutlich davon. Spätestens beim 14:21 war die Partie entschieden. Die HSG fand anschließend kaum noch Mittel gegen die Abwehr des TSV und musste in der Schlussphase einen weiteren bitteren Lauf hinnehmen. Zwischen dem 23:14 und 30:16 gelangen Lindau insgesamt sieben Treffer in Folge. Gegen eine solche Spielweise muss die Zweite künftig deutlich abgeklärter auftreten.
Neben der Niederlage gibt es zusätzlich eine weitere bittere Nachricht: Das Lazarett der M2 wird immer größer, bereits kurz nach Spielbeginn konnte der torgefährliche L. Lik vom Heimteam ausgeschaltet werden.
Viel Zeit zum Ärgern bleibt allerdings nicht. Am kommenden Sonntag steht für die HSG Langenau/Elchingen 2 das nächste Heimspiel gegen den SC Lehr an. Dort gilt es, offensiv wieder deutlich mehr Durchschlagskraft zu entwickeln und vor allem die eigene Chancenverwertung in den Griff zu bekommen.




