HcB Lauterach - HSG Langenau/Elchingen Männer 2 39:44
Philosophisch ging es für die Reserve der HSG am Samstag Nachmittag in unser Nachbarland. Da das Leben sich immer um Fragen handelt, hat sich die Mannschaft um (fast) EHF Masterlizenz Inhaber und Interimstrainer Tobi Huber diese natürlich auch gestellt.
Ein großer Philosoph und Weltklasse Trainer unserer Zeit sagt einmal 3 Fragen.
Was willst du? Was brauchst du? Was kann ich erwarten? Auf diese wollen wir natürlich eingehen.
Was willst du? Einen Sieg in Österreich.
Was brauchst du? Eine gute und geschlossene Mannschaftsleistung.
Was kann ich erwarten? Das jeder alles reinhaut, sowohl beim als auch nach dem Spiel.
Nun zum Spiel: Dieses startete nicht optimal für die HSG. Mit einem sehr dezimierten Kader und ohne etliche Stammkräfte musste man, vor allem in der Abwehr, sich erstmal sortieren.
Beim Stand von 8:8 in der 13. Minute bat die Bank der HSG zu einer kleinen Verschnaufpause und versuchte nochmal die Weichen zu stellen. Negativ!
Der schon sicher abgestiegene Gastgeber hängte sich voll rein und konnte sich zur Halbzeit einen 20:17 Vorsprung erspielen.
Was also nun sagen in der Halbzeit? Mehr Biss, mehr Spaß, mehr Erfolg!
In der 38. Minute konnte Aushilfsrechtsaußen Samuel Bosch den Ausgleich erzielen. Ab hier nahm das Spiel so langsam den vermeintlich erwarteten Spielverlauf an.
Die Mannschaft um Rückraumbomber Leon Lik macht ein Tor nach dem anderen, kassierte aber auch ein paar zu viele.
So fand das Torspektakel (83 Tore) mit einem Endergebnis von 39:44 ein versöhnliches Ende für die Storchenstädter.
Auch Dank den Aushilfen von Lars Schrems und Hannes Schorn, welcher die Mannschaftskasse netterweise aufbesserte, konnte man so gegen Ende der Saison auf eine Rekordverdächtige Österreich-Auswärtsbilanz von 6:2 Punkten blicken.
Bereits am Sonntag steht das nächste Duell gegen ein Team aus dem Austropop-Erfinderland an. Der HC Hohenems wird um 15 Uhr in der Brühlhalle auflaufen.




