HSG 2021

TG Biberach 2 - HSG Langenau/Elchingen Männer 3  34:25

Eine katastrophale Leistung zeigte die dritte Männermannschaft am Samstag in der Mali-Sporthalle in Biberach. Nach einem verschlafenen Start geriet man rasch mit 4:0 in Rückstand. Eine frühe Auszeit zeigte mittelfristig Wirkung, die HSG konnte langsam aufschließen und verkürzte in der 19. Minute auf 8:7. Im Gegensatz zum vorherigen Wochenende gegen Illertal tat man sich in der Offensive erneut schwer. In einer ausbaufähigen und eher schwächeren Hälfte fiel mit dem Pausenpfiff das 12:11 für die gastgebende TG, die in einer 5:1-Formation deckte.


In eine bis dahin völlig offene zweite Hälfte startete die Dridde verlegen, nach 37 Minuten hatte sich Biberach wieder eine 3-Tore-Führung erspielt. Mit einem 5:1 Lauf bis zur 47. Minute konnte sich die TG dann entscheidend gegen eine wie ausgewechselte M3 absetzen. Mangelhaftes Rückzugverhalten, fehlende Kommunikation in den Abwehrreihen und eine hohe Fehleranfälligkeit im Angriffsspiel sorgten für den deutlichen Endstand von 34:25. Mit 22 Gegentoren in einer Halbzeit zeigte die HSG ihre mit Abstand schlechteste Vorstellung der letzten Jahre.
Als wäre eine solche Niederlage nicht schlimm genug, musste man nach dem Spiel noch eine kalte Dusche über sich ergehen lassen. In der Realität angekommen steht das Team über die Winterpause mit 6:8 Punkten lange nicht am anvisierten Tabellenplatz. Schaut man auf die Bilanz könnte man fast meinen, dass die Dridde ohne Harz trainiert: Die 3 Heimspiele  gewann die HSG, alle 4 Auswärtsspiele konnte man jedoch, teils sehr unglücklich, nicht für sich entscheiden.

Im Pokal und in der Rückrunde hat die junge Truppe wieder die Chance sich zu schütteln und zu zeigen, welches Potential eigentlich in ihr steckt, eine Vorstellung wie in der Mali-Sporthalle wird es definitiv nicht mehr geben.