HSG Langenau/Elchingen Männer 3 - TG Biberach 3     19:33

 

Nachdem es in den Morgenstunden noch arg düster mit der Personaldecke aussah, konnte man bis zum Spiel immerhin 10 Spieler akquirieren um sich dem ungeschlagenen Tabellenführer Biberach zu stellen.

So musste sich der bunt zusammen gewürfelte Haufen auf Seiten der HSG erst finden. Die neuformierte Abwehr stand zu Beginn nicht so gut wie man es sonst eigentlich gewohnt ist. Auch im Angriff verlor man auf Grund ungeübter Passwege zu häufig den Ball und bekam so leichte Kontergegentore. Folgerichtig lag man bereits nach 6 Spielminuten mit 1:4 im Hintertreffen. Daraufhin war man gezwungen bereits nach 8 Minuten mittels einer Auszeit erste Korrekturen vorzunehmen. Leider hatte dies nicht den gewünschten Effekt. Über ein 7:12 (22. Minute) ging es mit 10:16 in die Halbzeitpause.

Für die zweiten 30 Minuten konnte es dann im Prinzip nur um Schadensbegrenzung gehen. In der Abwehr wollte man konsequenter am Mann stehen und im Angriff die einfachen Ballverluste und somit Konter unterbinden.

Doch leider zu oft in dieser Saison liegen Wunsch und Wirklichkeit zu weit auseinander bei der Dridden. In der 2. Hälfte stand die Defensivreihe besser und aggressiver. Dies ging aber leider zu oft auf Kosten von Zeitstrafen, in diesen Unterzahlsituation spielte die TG dies clever aus und konnte ihren Vorsprung weiter ausbauen. Auch dem Angriff fehlte weiterhin die Kombinationssicherheit und in den Unterzahlsituation schlichtweg die Durchschlagskraft um dem Spiel noch einmal eine Wende geben zu können. So ginge es über die Spielstände 13:19 (39. Minute) und 15:26 (49. Minute) in eine letztlich verdiente 19:33 Heimniederlage. Auch wenn der Tabellenführer sicher nicht der Massstab sein muss, konnte man mit der nötigen Einstellung auch diesem Gegner mehr Paroli bieten. Der Dridden stehen nun bis zum 18.03. ein paar Wochen der Besinnung ins Haus ehe man im Derby gegen Burlafingen dann wieder die Möglichkeiten hat anzugreifen und der Saison vielleicht doch noch eine positive Wendung geben kann. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zu Letzt!

 

es spielten:

S. Schneider, D. Schröder

S. Beer, T. Boczek, T. Ebert, M. Edelmann, B. Englisch, M. Euchner, P. Märkle, M. Walter