HSG

Am Sonntag um 17 Uhr geht es zum Derby in die Sporthalle Ulm Nord gegen den SC Lehr 2.

Auch wenn es in der laufenden Saison das erste Spiel ist, ist man sich in der ersten Pokalrunde schon einmal begegnet. Hier konnten sich die Damen der HSG in heimischer Halle mit 37:22 gegen dezimierte Gäste deutlich durchsetzen.

Dass das Saisonspiel kein Selbstläufer wird, davor sind sie Mädels von Kalle Waltenberger gewarnt. Schon in der letzten Saison tat man sich vor allem in der ersten Halbzeit, in der Harzfreien Sporthalle Nord, da noch gegen die 3. Frauen Mannschaft, schwer. Beim jetzigen Gegner muss man vor allem auf Stefanie Fischer aufpassen, die im Pokalspiel die meisten Treffer für Ihre Mannschaft verbuchen konnte und auch in den bisher bestrittenen Spielen immer vorne in der Trefferliste zu finden war. Eine solche Einfindungsphase sollte man nicht zulassen und von Anfang an hellwach sein. Die Mädels aus Lehr konnten bis jetzt auch sechs Saisonspiele bestreiten und stehen mit einem Punktekonto von 4:8 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz. Auf welches Spiel hier ein besonderes Augenmerk gelegt werden muss, ist die knappe Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten Hohenems. Hier haben die Mädels aus Lehr gezeigt, dass Sie in der Lage sind, jedem Gegner alles abzuverlangen.

Die Damen der HSG sind mit 12:0 Punkten äußerst fulminant und so nicht zu erwarten in ihre Erste Bezirksligasaison gestartet. In den ersten drei Begegnungen konnten die Mädels noch befreit aufspielen, was die sehr deutlichen Ergebnisse zeigten. Die letzten drei Begegnungen konnten erfreulicherweise auch gewonnen werden aber die Leichtigkeit blieb ein wenig auf der Strecke. Dies will man besser machen und mit der nötigen Lockerheit aber auch Konzentration das Spiel gestalten. Die Abwehr soll wieder der Grundstein für ein erfolgreiches Spiel werden. Das schnelle Spiel aufgrund des breiten Kaders soll für das Angriffsspiel das Ziel sein und den Gegner durch wenig technische Fehler gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen.

Bis auf Bettina Gröner die beruflich bedingt fehlen wird, sind kann der Trainer einen vollen Kader auf die kurze Auswärtsstrecke mitnehmen. Die Mädels würden sich, gerade wegen dem kurzen Anfahrtsweg, sehr über lautstarke Unterstützung freuen, sodass den nächsten zwei Punkten nichts im Wege steht.