HSG Langenau/Elchingen Männer 1. – SG Lauterstein 36:24 (18:12)

Das war einmal ein Freudenfest in der Pfleghofhalle. Mit einer 36:24 (18:12)-Packung haben die Handballer der HSG Langenau/Elchingen in der Württembergliga die SG Lauterstein nach Hause geschickt. Die zahlreichen Ex-Langenauer auf der Bank der Gäste waren nach dem Abpfiff restlos bedient. Doch es war an diesem Abend wenig zu machen gegen ein hervorragend aufgelegte HSG-Team, das vom Trainer-Duo Jörg Baresel und Tobias Meiners offenbar bestens eingestellt worden war.

Schnell gingen die Gastgeber in Führung. Schon beim Stand von 8:2 (9.) sah sich die SG Lauterstein zur ersten Auszeit gezwungen. Doch es nutzte nicht viel. Hinten hielt die HSG-Abwehr vor einem erstklassig aufgelegten Torhüter Jan Schönefeldt dicht, vorne trafen die Langenauer fast nach Belieben. „Wir waren gnadenlos effektiv“, urteilte Markus Hinkelmann. Lediglich fünf Fehlwürfe standen bei Abpfiff zu Buche. Das kann sich mehr als sehen lassen.

Vor 400 Zuschauern im Pfleghof baute die HSG ihre Führung weiter auf 10:3 (13.) aus, ehe Lauterstein etwas besser ins Spiel fand und sich auf fünf Tore annäherte (13:9/24.). Bis zur Pause gestaltete sich eine relativ offene Partie, dennoch nahmen die Langenauer beim Stand von 18:12 eine sehr komfortable Führung mit in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit ging es dann Schlag auf Schlag: Fünf HSG-Tore in vier Minuten, von 19:14 (33.) ging es auf 23:14 (37.) und kurz darauf waren es sogar erstmals zehn Treffer (25:15/39.). Mit einer weiteren Auszeit versuchte Lauterstein ein Debakel zu verhindern. Mit 36:24 gewann die HSG Langenau schließlich hoch verdient. „Es war mit Abstand unser bestes Saisonspiel“, freute sich Hinkelmann – und mit ihm die beiden Interims-Trainer Baresel und Meiners, die nun „bis auf weiteres“ das Sagen haben im Pfleghof.


HSG-Tore: Junginger 7, Schenk 7, Heinrich 7, Braun 4, Buntz 3, Buck 3/2, Ruoff 2, Schaden 2, Mannes 1.

Quelle: Südwestpresse Ulm  2.11.2018/uwe